RKW-Kompetenzzentrum

 

Ganzheitliches Gesundheitsmanagement

Im Zuge des Strukturwandels verlangen Tätigkeiten in der Industrie nach zunehmend mehr geistiger Fitness. Gleichzeitig altern mit der Gesamtbevölkerung auch die Belegschaften, für die immer weniger Möglichkeiten bestehen, den Betrieb vorzeitig zu verlassen. Dabei liegt das große Potenzial einer betrieblichen Gesundheitsförderung auf der Hand:

Nicht nur, dass für jeden Tag Arbeitsausfall zunächst das Gehalt weitergezahlt werden muss. Die Leistungsfähigkeit eines Mitarbeiters entscheidet maßgeblich über die Qualität und die Produktivität der Arbeit. Mit der Verschiebung des Altersdurchschnitts gewinnt dieser Zusammenhang zunehmend an Bedeutung.

Verhältnispräventive Maßnahmen allein sind zum Erhalt der Arbeits- und Leistungsfähigkeit kaum noch ausreichend. Es muss auch darum gehen, Mitarbeiter zum selbstverantwortlichen Umgang mit ihrer Gesundheit zu ermutigen, verhältnis- durch verhaltenspräventive Maßnahmen zu ergänzen und für ein gutes Gleichgewicht zwischen belastenden und entlastenden Faktoren zu sorgen.

Mit einer Kombination von verhaltens- und verhältnispräventiven Maßnahmen zu einem ganzheitlichen Konzept verfolgt Continental Teves im Rahmen von stradewari das Ziel, ein Arbeitsumfeld zur Verfügung zu stellen, das gesundheitsförderlich ist und Mitarbeiter zu einem selbstregulierten Umgang mit Stressoren im Beruf ermutigt.

Lesetipps

  • Seit Beginn von stradewari haben sich die betrieblichen Gestaltungsprojekte massiv weiterentwickelt. Einen aktuellen Stand zum Projekt ganzheitliches Gesundheitsmanagement finden Sie in der Präsentation des Prozessworkshops bei Continental Werk Frankfurt.
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  • Wie lassen sich betriebliche Rationalisierung und die Auswirkungen des demografischen Wandels zusammen bringen? Eine kompakte Darstellung des Projekts stradewari mitsamt seiner Teilprojekte finden Sie im Artikel von Dr. Sven Rottinger aus der Zeitschrift für angewandte Arbeitswissenschaft.
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  • Gesundheitsförderung ist immer auch eine Frage von Arbeitsgestaltung und Kompetenzentwicklung. Einen Einstieg in diesen Zusammenhang finden Sie im Artikel von Patrick Großheim und Thomas Hardwig aus dem RKW Magazin 3/2010
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