Demografiefeste Organisationsentwicklung

Unternehmen stehen angesichts sich rasch wandelnder Umweltbedingungen unter einem hohen Veränderungsdruck.
Wie kann die Organisationsentwicklung dazu beitragen, das Unternehmen demografiefest zu gestalten?
Die Deutschen Gasrußwerke entwickeln ihre Organisation in Richtung abteilungsübergreifender und prozessorientierter Teams weiter. Dabei gehen Flexibilitäts- und Wettbewerbsvorteile Hand in Hand mit dem Erhalt und Ausbau geistiger Fitness und körperlicher Gesundheit der MitarbeiterInnen.
Durch eigenverantwortliche und schnittstellenübergreifende Kooperation werden einseitige, monotone Tätigkeiten verringert. Dies kann auch durch gezielte Aufgabenwechsel, Job rotation sowie Aufgabenerweiterung und -anreicherung gewährleistet werden. Hierzu erfolgen flankierende Personalentwicklungsmaßnahmen, die die Kompetenzen der Beschäftigten systematisch erhalten und erweitern.
Die Maßnahmen werden gemeinsam mit den MitarbeiterInnen und dem Betriebsrat entwickelt und umgesetzt. So wird sichergestellt, dass die Fähigkeiten und Bedürfnisse der Beschäftigten berücksichtigt werden.
Lesetipps
- Der Wettbewerb zwingt Unternehmen dazu, Produktivität, Qualität und Flexibilität in einem Zug zu realisieren. Technik allein hilft da nicht weiter. Im Beitrag von Dr. Andreas Hinz erfahren Sie am Beispiel des OE-Prozesses bei den DGW, wie Arbeit verantwortungsvoll und attraktiv gestaltet und damit die Organisation vorangebracht werden kann.
>> zum Artikel
- Ein Organisationsentwicklungsprojekt, wie das der DGW, verändert naturgemäß permanent seine Gestalt. Einen Überblick über den aktuellen Stand können Sie sich in der Dokumentation des Entwicklungsprojektes verschaffen.
>> zur Präsentation
- Wie lassen sich betriebliche Rationalisierung und die Auswirkungen des demografischen Wandels zusammen bringen? Eine kompakte Darstellung des Projekts stradewari mitsamt seiner Teilprojekte finden Sie im Artikel von Dr. Sven Rottinger aus der Zeitschrift für angewandte Arbeitswissenschaft.
>> zum Artikel