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Erster Meilensteinworkshop

Zwischen gelb-grünen Traktoren fand am 26. Mai 2010 der erste stradewari Meilenstein-Workshop statt. Die Projektpartner haben Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Sozialpartnerverbänden zu den John Deere Werken in Mannheim eingeladen.

Ziel war es, mit ihnen ins Gespräch zu kommen und ihnen zentrale Erkenntnisse und Fragestellungen aus den Teilprojekten vorzustellen. Dieser interdisziplinäre Austausch ist eine wichtige Voraussetzung für die Suche nach Rationalisierungsbausteinen im demografischen Wandel und grundlegendes Element des Verbundprojektes.

Fragestellungen des Projekts

Nach der Begrüßung durch Dr. Thomas Peuntner (Manager Human Resources John Deere Mannheim) und Dr.-Ing. Andreas Theilmeier (Projektträger DLR) sowie einer kurzen Darstellung der Gesamtkonzeption des Projektes stand zunächst die wissenschaftliche Logik des Verbundprojekts im Vordergrund.

  • Wie können Industrieunternehmen ihre interne Flexibilität im demografischen Wandel sichern und entwickeln?
  • Was bedeutet Kompetenzentwicklung im demografischen Wandel?
  • Und welche Herausforderungen stellt der demografische Wandel an die Personalpolitik von Industrieunternehmen?
     

Anschließend hörte die Wissenschaft gespannt zu, als Judith Zeitz (Continental Teves), Dr. Hans-Dieter Kahleyß (KG Deutsche Gasrusswerke), Normen Habel (John Deere Werke) und Michael Bohrmann (Karl Otto Braun) ihre Anliegen schilderten, an einem solchen Projekt teilzunehmen.

Diskussion an den Infoständen

Nach einer kurzen Kaffeepause hatten die Teilnehmer Gelegenheit, sich an verschiedenen Infoständen über die Handlungsansätze und Gestaltungsfelder der betrieblichen Teilprojekte zu informieren und zu diskutieren. Dabei standen die vier zentralen Entwicklungsthemen des Projektes im Vordergrund.

Am Stand von Continental Teves ging es um die Fragen, wie die Leistungsfähigkeit von Organisation und Mitarbeitern durch ein integriertes Gesundheitsmanagementsystem nachhaltig gestärkt werden kann und wie sich Gesundheitskompetenz systematisch entwickeln lässt.

Der Gastgeber John Deere berichtete über die Initiative, bestehende wie neue Konzepte und Maßnahmen zu einem einheitlichen Steuerungskonzepts mit gesunden, motivierten und leistungsfähigen Mitarbeitern zu integrieren.

Karl Otto Braun diskutierte mit den Gästen über seine Ansätze, die Personalwirtschaft alternsgerecht und nachhaltig zu gestalten - angefangen von einem strategischen Kompetenzmanagement, über ein systematisches Talentmanagement bis hin zur Entwicklung einer attraktiven Arbeitgebermarke.

Last but not least stand die KG Deutsche Gasrußwerke Rede und Antwort zu ihrem Projekt, ihre Wettbewerbsfähigkeit durch die beteiligungsorientierte Entwicklung einer innovativen Organisationsform zu erhalten und zu stärken.

Arbeitspolitische Positionen

Für ein Projekt wie dieses ist neben der wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Perspektive auch die arbeitspolitische Dimension grundlegend. Abgerundet wurde der Tag deshalb mit einem Plenum, in dem Vertreter der Sozialpartnerverbände sich zu dem Projekt positionieren, ihre Eindrücke darlegen und Empfehlungen geben konnten.

Jürgen Dörich (Südwestmetall), Norbert Breutmann (BDA), Dr. Detlef Gerst (IG Metall) und Martin Weiss (IGBCE) nutzten die Gelegenheit gerne und gaben den Projektbeteiligten viele hilfreiche Anregungen mit auf dem Weg. Sie werden das Projekt gerne weiter begleiten.

Diese Statements können Sie ebenso wie Informationen zu allen übrigen Vorträgen in der ausführlichen Workshopdokumentation abrufen.

Dokumentation